Wanduhr

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Ein Blick in den Kalender zeigt, dass Weihnachten kurz vor der Tür steht.

Die Weihanchts-Schreinerei hat geöffnet. Es werden Weihnachtsgeschenke gebastelt.

🙂

Das aktuelle Projekt muss warten und damit sich das eben erst fertig gestellte Holz nicht schon jetzt verzieht, lasse ich es erst einmal aufrecht und von beiden Seiten gleichmäßig belüftet in einer ruhigen Ecke in der Werkstatt stehen.

… hoffentlich geht’s gut

Dieses mal möchten wir Uhren verschenken. Die Uhrwerke (die, die nicht ticken…) gibt’s im Netz für wirklich sehr kleines Geld. Das Holz habe ich von einem Holzwerkerfreund bekommen (Sapeli – eine Mahagoni Art). Ein, wie wir finden, sehr edel wirkendes Holz, das die (dann hoffentlich einmal schöne…) Uhr gut zur Geltung bringen wird.

Niklas ist mit von der Partie. Er möchte Christbäume ausschneiden.

Die Bandsäge mag er richtig gerne. Ich stehe neben ihm und passe auf, dass die Finger nicht allzu nah kommen.

Los geht’s!

Macht er richtig gut der junge Mann 🙂

Voll in seinem Element, kann ich ihn nach kurzer Zeit (fast) alleine arbeiten lassen. Wichtig war mir das Schiebeholz – nutzt er sogar.

Da hat er sich aber gefreut der junge Mann!

Der alte Mann hat sich nicht gefreut – die Kombi Maschine will schon wieder repariert werden.

Diesen Schlauch für die Untertisch Absaugung von der Säge habe ich gerade erst vor ca. 2 Jahren getauscht. Und so sieht er heute aus.

… da möchte ich jetzt nichts dazu sagen…

Auch „dazu“. Da könnte ich – wirklich – schreien! Nicht nur, dass das Ding aus Plastik ist (- ein echtes Teufelszeug…).

Auch das Ding ist vielleicht gerade mal 4 Jahre alt. Weil’s auseinander gegangen ist, habe ich es in der letzten Zeit schon mit Klebeband geflickt. Richtig funktioniert hat’s – natürlich – nicht… Warum in aller Welt macht man so’n Zeug nicht aus Metall?

… böse Zungen behaupten ja, dass da Folgegeschäfte generiert werden sollen.

… ich sage ja, dass genau das die Dinge sind, die den Kunden auf Dauer so nerven, dass sie beim nächsten Produkt zu einer  anderen Marke wechseln, weil man sich abgezockt/für blöd verkauft  und über den Tisch gezogen vorkommt…

Also. Ich hab mich ins Auto gesetzt und bin 60 km (einfach…) zum nächsten Händler gefahren. Dort habe ich mir dann diesen Plastik Mist als Ersatz gekauft – es gibt nichts anderes.

Kostenpunkt: über 50 €

… ich sag nix mehr…

Der nette Verkäufer hat mir geraten, schon jetzt Panzertape um das Ding zu wickeln. Nun ja. Schaden kann’s nix. Bin gespannt, wie lange es jetzt wieder hält.

Gleiches mit dem Absaugschlauch. Der Verkäufer meinte noch, dass es sein könnte, dass „Exoten Holz“ mit dem Schlauch reagiert und er deswegen so zersetzt ist.

Wirklich vorstellen kann ich mir das nicht. Die übrigen Absaugschläuche der Absauganlage habe ich seit ich in der Werkstatt bin – und denen fehlt nichts (auch von Felder und an sich das gleiche Produkt). Also, ich versteh’s nicht. Das übersteigt meinen Verstand.

Daneben habe ich noch „das ein oder andere“ Plastikteil (Verbinder) ersetzt, weil auch die gebrochen waren. Am Ende hatte ich dann nur für Plastikteile über 160 € ausgegeben. Es gibt Schöneres, zumal vor Weihnachten … 😦

Endlich kann’s mit dem eigentlichen Projekt weitergehen.

Der Mittelpunkt wird markiert.

Die Kreisform an der Bandsäge ausgesägt.

Die Absaugung mache ich jetzt erst einmal „so“.

Weil ich ja gerade bei dem Händler war, habe ich mir noch so eine Kupplung geholt, an der ich den großen Schlauch an dem Stutzen anschliessen kann (den habe ich nun schon fast 2 Jahre – allerdings praktisch nie genutzt, weil der Anschluss nicht gepasst hat). Vorher war da ein Anschluss dran, den’s offenbar – nur – dort gegeben hat. Zumindest habe ich es nicht geschafft, einen passenden Anschluss zu finden. Aber kaum gibt man 25 € für den Adapter aus, demontiert den originalen, schon funktioniert’s.

So geht’s halbwegs. Ich werde jetzt auch mal testen, ob es besser ist dort oder aber unten am Rad abzusaugen. Das lasse ich sich jetzt mal ein wenig entwickeln.

Die grob vorgeschnittenen Rohlinge.

Das Zentrumsloch wird gebohrt.

… es wäre wohl sinnvoller gewesen, das erst später zu machen…

Mit meinem Zentrumsfinder geht die Montage schnell & einfach.

Rund ist’s dann schnell auf der Drechselbank gemacht.

Ein erstes Verputzen. Mein 4 1/2 zieht herrliche Späne.

… er ist ganz frisch geschärft, mit einem Eisen von Gerd gedopt und das Hobelmaul sehr eng eingestellt.

So macht das Hobeln richtig Spaß.

Das Thema „Schärfen“ ist eines, das mich schon wirklich sehr lange begleitet (https://holzwerkstattblog.wordpress.com/werkstatt-2/so-mach-ichs/scharfen/).

Nun habe ich – endlich – eine Möglichkeit gefunden, wie ich die Schleifhilfe von Gerd auch bei mir nutzen kann. „Problem“ war immer, dass sie relativ viel Tiefe braucht. Die habe ich nicht. Aber auch hier war wieder etwas geistige Flexibilität gefragt.

Ich drehe das Ganze einfach – schon geht’s.

Den Stein habe ich aus dem Urlaub mitgebracht. Der Steinmetz stand eben in einem dieser großen Container und hat Granitplatten mit dem Vorschlaghammer zertrümmert. Weil die Dinger echt Geld kosten, hab ich mir gedacht, Fragen kostet ja nichts. Und so ist ein doch recht massiver Granitstein aus Südfrankreich nach München umgezogen – für lau. Zu Hause habe ich mir dann noch kleine Nuten fürs’s Schleifwasser mit der Flex geschnitten. Ein paar Alu Reste fixieren den Stein mit zwei Keilen. Fertig ist die neue Schleifstation. Das praktische ist, dass das Wasser so gleich ins Waschbecken laufen kann und ich dann keine Arbeit mehr damit habe – und das Geplansche endlich ein Ende hat.

Die Schleifhilfe von Gerd nutze ich nun seit mehreren Monaten. Ich bin total begeistert von ihr. Das hätte ich mal viel früher machen sollen. Endlich schrubbt man nicht mehr mit einer Schleifführung auf dem Stein rum, ich kann auch schräge Eisen einfach schärfen und die Winkeleinstellung ist mit so einem digitalen Winkelmesser wahrscheinlich genauer als mit jedem anderen System. Und es kann nix kaputt gehen, wie bei meiner bisherigen Veritas Schleifhilfe (die nach rd. 2 Jahren den Geist aufgegeben hatte).

Das war eine gute Entscheidung.

Dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass da jetzt auf einmal zwei unterschiedliche Hölzer auf der Hobelbank liegen.

… ich will nicht drüber reden – einigen wir uns drauf, dass es „so“ schöner & gewollt ist…

Drechseln ist aber noch immer nicht so mein Ding.

🙂

Niklas möchte noch weiter arbeiten und hat sich ein paar Holzscheiben abgeschnitten, die er als Untersetzer nehmen möchte. Die verkauft er dann auf dem Weihnachtsbasar in der Schule.

Geschäftstüchtig ist er ja, der junge Mann…

Nun muss ich irgendwie eine gleichmäßige Aufteilung vom Ziffernblatt herbekommen.

Ok. Irgendwie könnte man das bestimmt auch mit irgendwelchen geometrischen Zaubereien hinbekommen. Ich geb’s zu – ich hab’s vergessen, wie das geht.

Wie hat mein alter Herr immer gesagt: dumm kann man sein, man muss sich nur zu helfen wissen.

Also. Der Rechner macht mir die Aufteilung ganz fix.

Und so kann ich die 12 Teile schnell & einfach übertragen.

….. oh je – jetzt geht’s los ….

Sieht ja schon fast nach einer Uhr aus.

Ich möchte pro Stunde eine kleine Fräsung anbringen – nur wie?

Da habe ich lange gegrübelt. Die zündende Idee kam dann bei einem der Holzwerkertreffen. Andreas hatte dann die Idee. Sie ist so einfach wie genial.

Eine Schablone, die um den Mittelpunkt gedreht wird.

Ich schreib jetzt nicht, was ich mir alles schon überlegt hatte. Es war mal wieder, wie immer. Man ist zu unflexibel. Ich war gedanklich (nur) an der Drechselbank. Auf die Idee, das mit der Oberfräse zu machen, bin ich erst einmal gar nicht gekommen.

Ausgerichtet wird die Schablone an der Mitte-Markierung.

Und so geht’s dann wirklich schnell & einfach.

Der neue Absaugrüssel ist richtig gut. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ding künftig öfter zum Einsatz kommen wird.

So waren die Fräsungen dann schnell erledigt.

Und wieder kommt der Putzhobel zum Einsatz. Die Markierungen möchte ich weg haben.

Nun muss ich hinten noch eine Fräsung machen, in die das Uhrwerk eingepasst werden kann. Auch dafür mache ich mir eine kleine Schablone.

Die wird dann auf dem Holz fixiert.

Niklas ist voll bei der Sache.

… aber – da stimmt doch „was“ nicht… 🙂

„So“ geht’s besser.

Lauser!

Und so vorbereitet, kann auch diese Fräsung losgehen.

Ging sehr gut.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Nun noch die Montage vom Werk und der Zeiger.

Fertig.

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Mein Weg als Hobbyschreiner