2. Teil – Aushobeln Fertigstellen

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Heute kann ich mit dem Aushobeln weitermachen. Die Hobelmaschine funktioniert wieder :-).

Es ist doch einiges zusammengekommen.

Es geht los mit den Schmalseiten der Bretter.

Und dann mit dem eigentlichen Dimensionieren der Bretter.

Zum Hobeln ist so ein Bereich rund um einen Ast mit seinen wechselnden Wuchsrichtungen ein Graus (wenn es auch mit der nun reparierten Hobelmaschine an sich wirklich recht gut geworden ist).

Aber irgendwie „hat das was“ – mal sehen ob & wo ich das sinnvoll in Szene setzen kann.

Hm. So ganz auf eine einheitliche Stärke durch alle Bretter durch werde ich nicht kommen. Schon schlimm genug, dass so viel weg zu hobeln war. Ich habe mich daher dazu entschlossen – doch – unterschiedliche Stärken zu verarbeiten.

Wer weiß, wofür’s gut ist.  So ein Projekt ist am Ende ja doch eine Reise und muss sich über die Zeit entwickeln. Eine gewisse Flexibilität braucht’s da schon …

Zu diesen beiden Säcken kam dann noch ein dritter dazu.

Jetzt reicht’s dann aber….

So viel ist an Stärke nun aus den ursprünglich 34 mm rausgekommen.

Hm. Blöd. Zum Auftrennen zu wenig. Zum Belassen zu viel.

Und nu?

Ich könnte die Kanten am Korpus ja mit einer Schweizer Kante versehen. Die eigentlichen „Einbauten“ (Türen, Schubladen) dann ein Stück nach Innen versetzen?

Der Regierung gefällt’s.

Ihr war es aber dennoch „zu stark“. Das wirkt schnell zu wuchtig.

Also doch noch rd. 5 mm runter hobeln….

Das probiere ich jetzt einfach mal aus. Beim Rumräumen in der Werkstatt habe ich noch diese alte Lampe gefunden. Hinten noch einen Magneten mit doppelseitigem Klebeband befestigt, hält sie recht gut an der Bandsäge.

So richtig zufrieden bin ich noch nicht. Mal abwarten. Vielleicht kann ich das noch optimieren. Im Moment möchte ich aber keine rd. 100 € für eine LED Lampe ausgeben und so ist das dann denke ich ein guter Kompromiss.

Für den Korpus brauche ich jeweils drei Bretter, um auf die gewünschte Breite zu kommen.

Rechnen für Dummies 🙂

Das fünfte Brett wäre dann Reserve. Hm. Ich brauche aber noch zwei Trennbretter zwischen den drei Türen unten und noch ein Brett für unter den Schubläden.

Vielleicht ginge es ja mit Resten vom Ahorn Holz, die noch rumliegen (rechts)?

Nein. Ich werde kein Reserve Brett machen sondern die drei Bretter dafür auftrennen. Die Zwischenbretter werde ich dann in einer Rahmenkonstruktion machen. Und schon hat sich’s bewährt, nicht alles auf eine einheitliche Stärke runter zu hobeln :-).

So spare ich Holz – und kann die Bandsäge mal ein wenig fordern. Und über mein neues Streichmaß freue ich mich sehr.

Das Band spanne ich sehr streng. Mit dem Finger rangeschnipst, „singt“ es fast so wie eine Seite von einem Musikinstrument.

Und weil ich’s mit Musik nicht so habe, habe ich mir noch an der Spanneinrichtung Markierungen angebracht, die das ganze ein wenig reproduzierbar & objektivierbar machen.

Hm. Thema Absaugung ist noch nicht richtig gelöst. Bis dahin behelfe ich mir erst einmal „so“ mit zwei schaltbaren Magneten und einer Schnur.

Geht, ist aber noch nicht ideal.

Der Anschlag wird eingestellt.

Ein Traum! Sie sägt absolut gerade – selbst am Anschlag.

Die Schnittflächen sehen sehr gut aus.

Und schwups, habe ich aus 3 Brettern derer 6 gemacht.

Noch ein kurzer Besuch in der Dickte.

Fertig sind die Bretter zum Verleimen.

Es geht weiter mit „3. Teil – Leimholz herstellen„.

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Mein Weg als Hobbyschreiner