Hochbett

Niklas hat morgen Geburtstag – und soll ein Hochbett bekommen. An sich wollte ich das Ganze selbst bauen – war klar. Wir haben dann lange hin- & her gerechnet. Bei der Variante, die der Regierung vorgeschwebt hätte, hätte allein das rohe Holz rd. 750 € & ca. ein Wochenende Arbeit gekostet. Das wollten wir für ein Kinderbett nicht ausgeben, das am Ende ohnehin nur ca. 5 Jahre genutzt wird und dann durch ein richtiges ersetzt werden muß.

Im Internet sind wir dann fündig geworden. Für 120 € fand ein gebrauchtes Bett  bei uns ein neues zu Hause – da hätte mich allein das rohe Holz deutlich mehr gekostet. Mir hat das Design sofort gefallen, es ist vollständig aus Massivholz gefertigt – und von einem Schreiner gebaut. Als ich das gehört hatte, mußte ich es mir gar nicht mehr vor Ort anschauen. Toll fand ich auch, dass der Kollege das Bett sogar zu uns „geliefert“ hat (von uns aus waren das einfach rd. 90 km); das konnte er mit einem Auftrag bei einem Kunden gut verbinden.

Geplant hatten wir ein anderes – so eines, wie es jetzt geworden ist, gefällt uns aber auch sehr gut. Und ich hab mir noch viel Arbeit & Geld gespart.

Aber seht nun selbst:

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Die Verbindungen sind massiv. Eine Kombination aus Arbeitsplattenverbindern, Holzbübeln und bei einem Brett auch noch in eine Nut eingelassen.

 

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Der „Witz“ an dem Bett ist, dass es alles Bretter mit Waldkante sind / Bretter, die nicht formatiert sind. Sieht sehr gut aus.

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Detailaufnahme der Verbindungen. Simpel, aber sehr effektiv. Die Montage ist allerdings nicht ganz trivial. Die Bretter hatten sich leider in der Woche, in der sie in der Garage standen bereits ein wenig geworfen. Die Dübel wollten nicht mehr in ihr zu Hause. Da mußte ich ihnen mit einem großen Bohrer „gut zureden“.

Paßt.

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Die Seitenteile mit der Aufnahme für den Lattenrost.

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Beim Aufbau ist es sehr hilfreich, wenn zwei helfende Hände dabei sind. Sonst fällt einem gerne mal ein Brett runter – und dann ist wieder Reparaturarbeit gefragt.

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Die Verbindung – noch nicht festgezogen.

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Wird langsam.

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Nun noch die Bretter verschraubt – das wird der „Lattenrost“. Vorteil ist, dass bei dieser Variante die einzelnen Leisten nicht so leicht brechen.

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Detailaufnahme der Halterung für die Treppe. Die Treppenstufen sind in Nuten geführt und durch einen Holzdübel gesichert.

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Nun noch die Treppe montiert. Wir haben sie am Ende dann – doch – an die rechte Seite montiert. Das passte mit dem Schrank besser.

Fertig.

 

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